„Dehäm“ heißt schlicht „zu Hause“ oder „daheim“. Nach einer Runde im Wald ist es das gute Gefühl beim Zurückkommen — und im Dialekt ein ganz alltägliches Wort.
Dehäm, deheem oder daheem?
Die Schreibweise ist nicht festgelegt. Je nach Ort und Sprecher:in hört oder liest man auch „deheem“ und „daheem“. Gemeint ist immer derselbe Ort: das eigene Zuhause.
Beispiele:
- „Isch bin widder dehäm.“ — Ich bin wieder zu Hause.
- „Mer esse heit dehäm.“ — Wir essen heute zu Hause.
- „Kumm gut dehäm!“ — Komm gut nach Hause!
Das Wort kann ganz sachlich gemeint sein. Oft steckt darin aber auch ein kleines Stück Zugehörigkeit: Dehäm ist der Ort, an dem man sich auskennt und willkommen fühlt.