Das Deutsche Schuhmuseum erklärt, weshalb Hauenstein bis heute als Schuhdorf bekannt ist. In einer ehemaligen Fabrik geht es um Maschinen, Werbung, Gestaltung und die Arbeitswelt hinter einem Produkt, das sonst meist nur am Fuß auffällt.
Mehr als Schaufenster und Schuhregal
Die Dauerausstellung spannt den Bogen von der regionalen Produktion bis zu prominenten und historischen Schuhen. Besonders greifbar wird der Ortsbezug bei der ROMIKA-Geschichte: Das Museum erzählt nicht nur von Design und Erfolg, sondern auch von den dunkleren Seiten der Industriegeschichte.
Am Eingang steht der größte Schuh der Welt. Er ist kein Grund, nur für ein Foto herzufahren – aber ein guter Auftakt für einen Museumsbesuch, der Kindern und Erwachsenen einen unkomplizierten Zugang zum Thema bietet.
Mit dem Schusterpfad verbinden
Der Schusterpfad führt als große Felsenrunde um Hauenstein; das Museum liegt dagegen im Ort. Beides zusammen passt deshalb gut für einen ganzen Tag, nicht als kurzer Zwischenstopp auf der 15-Kilometer-Runde. Nach Regen oder an sehr heißen Tagen kann das Museum auch die bessere Alternative zum kompletten Wanderprogramm sein.
Aktuelle Öffnungszeiten, Eintritt und Sonderangebote veröffentlicht das Museum selbst. Vor allem an Feiertagen lohnt sich der kurze Check vor der Anreise.